BAFA Förderungen für Dachsanierungen Nutzen

Inhaltsverzeichnis

Dachsanierung Förderung ohne Kredit: So geht’s

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

  • Förderung von bis zu 20 % der Dachsanierungskosten
  • Keine zusätzlichen Schulden durch direkte Zuschüsse
  • Möglichkeiten zur Einsparung bei Energiekosten
  • Wertsteigerung der Immobilie durch energetische Maßnahmen
  • Wichtige Hinweise zur Antragstellung und Voraussetzungen

Problem

Energieeffizienz wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Viele Hausbesitzer stellen fest, dass ihre Dächer sanierungsbedürftig sind, um den Energieverbrauch zu reduzieren und die Energiekosten zu senken. Die Herausforderung dabei ist oft die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen. Traditionelle Kredite können hohe Zinssätze und langfristige Verpflichtungen mit sich bringen, die nicht für jeden ideal sind. Deshalb ist es dringend notwendig zu wissen, welche Fördermöglichkeiten es gibt, um die Sanierungskosten ohne zusätzliche Schulden zu decken.

Lösung

BAFA-Förderung für Dachsanierungen

Die zentrale Förderung ohne Kredit für Dachsanierungen in Deutschland erfolgt über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM), welche vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltet wird. Diese Förderung ermöglicht es dir, direkte Zuschüsse von bis zu 20 % der förderfähigen Kosten für energetische Maßnahmen zu erhalten, wie die neue Dachdämmung, den Dachausbau oder die Neueindeckung mit Wärmedämmung.

Förderfähige Maßnahmen und Zuschüsse

  • 15 % der Kosten werden zugewiesen, wenn du Maßnahmen zur Verbesserung der Dachdämmung, Dachausbau oder Neueindeckung mit Wärmedämmung durchführst.
  • Wenn du zusätzlich einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) von einem Energieberater in Anspruch nimmst, erhöht sich der Fördersatz auf 20 %.

Die förderfähigen Kosten sind vielfältig:

  • Minimal kosten pro Maßnahme müssen 300 € brutto betragen.
  • Maximal können bis zu 30.000 € (15 % = bis zu 4.500 €) ohne iSFP oder 60.000 € (20 % = bis zu 12.000 €) mit iSFP pro Wohneinheit gefördert werden.

Antragstellung und Voraussetzungen

Um die Förderung zu erhalten, musst du einige Antragsvoraussetzungen beachten:

  1. Antrag vor Maßnahmenbeginn stellen: Der Antrag muss online über das BAFA-Portal eingereicht werden, bevor du einen Handwerker beauftragst.
  2. Bestätigung durch Energieberater: Diese Bestätigung ist erforderlich und die Kosten sind zu 50 % förderfähig.
  3. Eigenleistungen sind möglich, wenn die Materialkosten nachweisbar sind und die Mindestanforderungen, wie etwa die Dämmstärke, erfüllt werden.
  4. Zahlung nach Abnahme: Die Auszahlung erfolgt nach der Abnahme der Maßnahmen und der Rechnungsprüfung.

Diese Schritte sorgen dafür, dass du die Förderung für deine Dachsanierung optimal nutzen kannst.

Nutzen

Die BAFA-Förderung für Dachsanierungen bietet viele Vorteile:

  • Finanzielle Entlastung: Durch die Zuschüsse kannst du die Kosten für deine Dachsanierung erheblich senken.
  • Energieeinsparungen: Eine erfolgreich umgesetzte Dachsanierung kann die Energiekosten um bis zu 30 % reduzieren.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Eine energetische Sanierung erhöht nicht nur die Attraktivität deines Hauses, sondern auch dessen Wert.

Vergleich mit KfW-Förderungen

Um die Möglichkeiten weiter zu vergleichen, lohnt es sich, die Förderprogramme von KfW in Betracht zu ziehen. Während die BAFA Förderungen als direkte Zuschüsse angeboten werden, ermöglicht KfW Kredite, die ebenfalls mit Tilgungszuschüssen kombiniert werden können, jedoch nicht ohne zusätzliche Schulden sind.

Beispielhafte KfW-Programme:

  • KfW 261/430 – Zuschuss oder Kredit mit Tilgungszuschuss von 5–45 %.
  • KfW 151/270 – Günstiger Kredit mit einer Summe von bis zu 150.000 €.

Hier ist zu beachten, dass die BAFA-Förderung eine hervorragende Möglichkeit darstellt, finanzielle Unterstützung zu erhalten, ohne sich in Schulden zu stürzen.

Wichtige Hinweise und aktuelle Relevanz

Die Förderungen gelten vor allem für Bestandsgebäude und helfen, die Energiekosten beträchtlich zu senken. Beachte folgende wichtige Hinweise:

  • Energieberater-Pflicht: Bei den meisten Programmen ist die Einbindung eines Energieberaters erforderlich.
  • Politische Einflüsse: In den nächsten Jahren können potenzielle Kürzungen des Förderprogramms spekuliert werden. Es ist ratsam, sich über die aktuellen Bedingungen auf der BAFA- oder KfW-Website zu informieren.

Achte darauf, dass alle Angaben regelmäßig aktualisiert werden, um die besten Konditionen nutzen zu können.

Fazit

Wenn du überlegst, deine Dachsanierung zu planen, zögere nicht. Nutze die BAFA-Förderung und profitiere von den Zuschüssen, die dir zur Verfügung stehen. Ob durch die direkte Förderung oder die Erkenntnisse, die du durch die Unterstützung eines Energieberaters erlangst – die Vorteile sind unverkennbar.

Lass uns deine Sanierung gemeinsam planen! Kontaktiere uns für eine unverbindliche Beratung, um alle Möglichkeiten zur Förderung deiner Dachsanierung zu besprechen und den ersten Schritt zu einem nachhaltigeren und energieeffizienteren Zuhause zu machen.

FAQ

Was sind die Hauptvoraussetzungen für die BAFA-Förderung?

Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahmen eingereicht werden, und eine Bestätigung durch einen Energieberater ist erforderlich.

Wie hoch sind die maximalen Fördersummen?

Ohne iSFP können bis zu 4.500 € gefördert werden; mit iSFP sind bis zu 12.000 € möglich.

Kann ich selbst durchgeführte Arbeiten fördern lassen?

Ja, Eigenleistungen sind möglich, wenn die Materialkosten nachweisbar sind und die Mindestanforderungen erfüllt werden.

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